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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2012
Das Christentum
Was wird, was bleibt?
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 07.12.2012

Paul Zulehner,katholischer Pastoraltheologe in Wien, hat die Kirchengemeinden aufgerufen, auch dann die Eucharistie zu feiern, »wenn kein Priester da ist, so wie es in den frühen Jahrhunderten der Christenheit üblich war«. Auch sollte es neue Formen des Priesteramtes geben: »nebenamtliche und ehrenamtliche, verheiratete und unverheiratete«.

Markus Bosbach, Leiter des Seelsorgeamtes im Ordinariat Köln, hat nach Antisemitismusvorwürfen eine Arbeitshilfe zum Eucharistischen Kongress in kommenden Jahr zurückgezogen. »Wir müssen die sachlich vorgetragene Kritik als weitgehend begründet ansehen«, schrieb Bosbach an den Vorsitzenden des Gesprächskreises »Juden und Christen« beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Hanspeter Heinz. Dieser und andere Experten hatten kritisiert, dass der Text den Kreuzestod Jesu als Sühneopfer für den Ungehorsam des ganzen jüdischen Volkes deute. Bosbach räumte ein, dass der Beitrag aus der Feder des Frankfurter Jesuiten und Alttestamentlers Dieter Böhler eine antijüdische Tendenz zeige und entschuldigte sich für eigene fehlende Sorgfalt.

Albrecht Steinhäuser,Beauftragter der evangelischen Kirche bei der Landesregierung in Sachsen-Anhalt, hat mehrere ostdeutsche Städte wegen der frühzeitigen Öffnung ihrer Weihnachtsmärkte kritisiert. Damit werde der inhaltliche Wert der Adventszeit kleingemacht. Brandenburgs früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe hatte zuvor zum Boykott des Potsdamer Weihnachtsmarktes in der Zeit bis zum Totensonntag aufgerufen.

Norbert Denef, Vorsitzender von netzwerkB für Betroffene von sexualisierter Gewalt, hat dem Landesvorsitzenden der schleswig-holsteinischen SPD, Ralf Stegner, eine Petition mit64 639 Unterschriften für die Aufhebung der Verjährungsfristen von Sexualstraftaten im Straf- und Zivilrecht überreicht. Die Unterschriftenaktion war wenige Tage nach dem Hungerstreik von Denef gestartet worden.

Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg, hat die Wiedereinführung des Buß

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