Zur mobilen Webseite zurückkehren

Damit ein europäisches Deutschland entsteht

von Wolfgang Thierse vom 01.12.2000
Warum wir eine neue Praxis der Solidarität brauchen - und die Forderung »Mehr Demokratie wagen« unverändert aktuell ist
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten

Der Begriff »Sehnsucht« hat gute Chancen, zu einem der »Modewörter 2000« gekürt zu werden. Glaubt man den Medien, dann werden wir, die wir uns umtreiben in Politik, Sport, Religion und Wirtschaft, durch nichts anderes motiviert als durch ein Geflecht aparter Sehnsüchte. Wir sind offenbar unterwegs in eine »Sehnsuchtsgesellschaft«. Beispiele lassen sich rasch finden, wie etwa: »Sehnsucht nach Bindung« (Der Spiegel), »Sehnsucht nach Intensitäten« (Die Zeit), »Sehnsucht nach Normalität« (taz), »Sehnsucht nach dem ursprünglichen Menschen« (Frankfurter Rundschau).

Wird Sehnsucht gar zum Selbstzweck? Die Sehnsuchtsvokabel, so vermute ich, spiegelt eine allzu reale Situation, sie dient als Zeitmetapher: Sehnsüchte nach einer anderen Gegenwart werden da laut, wo Menschen unzufrieden und griffige Konzepte Mangelware sind. Dabei kenne

4 Wochen für 9,52 € 0 €.

Ihr digitaler Zugang zu Publik-Forum:

Mehr als 30.000 Artikel kostenlos lesen und die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten.