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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2021
Am Ende helles Glück.
Wie lassen sich Nahtoderfahrungen deuten?
Der Inhalt:

Mehr Opfer durch Landminen

vom 19.11.2021
(Foto: imago images/UIG)
(Foto: imago images/UIG)

In Afghanistan sterben auch nach der Machtübernahme der Taliban viele Menschen an Kriegsfolgen. Denn in dem Land sind weiter gefährliche Minen aktiv. Auch in Syrien und anderen Kriegs- und Krisengebieten werden Menschen durch Explosionen verletzt oder getötet. Und das, obwohl ein internationales Abkommen den Einsatz von Landminen seit fast 25 Jahren verbietet. Anlässlich der jährlichen Konferenz zum Verbotsvertrag hat die Organisation Handicap International bedrückende Zahlen veröffentlicht. Demnach starben allein im vergangenen Jahr täglich 19 Menschen durch Minen. Insgesamt waren es 2020 mehr als 7000 Opfer – ein Anstieg um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. »Dies ist vor allem auf die aktuellen Konflikte und den intensiven Einsatz von improvisierten Minen zurückzuführen«, sagt Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung von Handicap International Deutschland. Viele Gebiete seien neu verseucht worden und müssten durch langwierige und komplexe Maßnahmen gesichert werden. Die meisten Minenopfer sind Zivilisten. 2020 kamen fast 2000 Kinder und Jugendliche bei Minenexplosionen ums Leben. Syrien und Afghanistan verzeichneten die höchsten Todeszahlen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 22/2021 vom 19.11.2021, Seite 25
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