Zur mobilen Webseite zurückkehren

Kleider machen Orte

vom 22.11.2019
Artikel vorlesen lassen

Ausstellung. »Bei Bangladesch denken die Leute immer an Billig-T-Shirts«, sagt Anna Heringer. »Dabei waren die bengalischen Textilien in vorkolonialer Zeit berühmt und wurden weltweit gehandelt.« Zudem waren sie besonders nachhaltig: Aufgetragene Saris und Wickelröcke wurden nicht entsorgt, sondern aufeinandergelegt und zu farbenfrohen Schlafdecken vernäht. Heringer hat aus dieser Tradition das Label Dipdii Textiles gemacht: Bengalische Frauen nähen aus alten Decken Wandteppiche, Westen und T-Shirts, die dadurch zu unverwechselbaren Einzelstücken werden. Diese Arbeiten sind vom 6. Dezember bis zum 8. Januar in der Ausstellung »Kleider machen Orte« in der Ifa-Galerie am Charlottenplatz in Stuttgart zu sehen.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0