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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2018
Gott, mein Therapeut
Religion stärkt. Aber warum?
Der Inhalt:

Kreativ gegen Lehrer-Denunziation

Mit kreativen Ideen setzen Pädagogen, Studierende und die Piratenpartei den Denunziations-Portalen der AfD kräftigen Widerspruch entgegen. Die Initiative Bildet Berlin! hat einen offenen Brief an die AfD zu den Beschwerdeplattformen verfasst, auf denen AfD-kritische Lehrer angezeigt werden sollen. An die AfD gerichtet heißt es: »Wir nehmen Ihnen diese Arbeit gerne ab: Wir gestehen, dass wir in unserem Unterricht für Meinungsvielfalt geworben haben und dass wir die Zeit des Nationalsozialismus nicht als kleinen ›Vogelschiss‹ behandelt haben.« Den Brief und Unterschriftenlisten will die Initiative vor Weihnachten an die AfD Berlin übergeben. Die Piratenpartei in Baden-Württemberg hat mit ihrer Aktion #MeinAbgeordneterhetzt Zehntausende Zitate von AfD-Funktionären auf das Lehrer-Denunziantenportal der AfD Baden-Württemberg geleitet. Dieses Denunziations-Portal ist inzwischen offline. Auf change.org hat die Stiftung Stay Behind die Petition #MeinLehrerfetzt! gestartet. Die Unterschriftensammlung ruft dazu auf, sich mit Lehrkräften zu solidarisieren und ihnen zu danken für ihren Einsatz für die Vermittlung demokratischer Werte und gesellschaftlicher Vielfalt. Mehr als 100 000 Personen haben bereits unterzeichnet.

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