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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2016
Der Inhalt:

»Viele kommen, um zu reden«

von Michaela Schneider vom 18.11.2016
Dietmar Kaiser organisiert in Würzburg einen Freiraum – dort kann man tun, was man will, ohne zu bezahlen
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Ein Freiraum? Was soll das sein? Als mich meine Projektpartnerin Nina seinerzeit fragte, ob wir zusammen einen Freiraum bauen wollen, wusste ich selbst nicht, was sie damit meinte. Als ich verstand, was sie meinte, war ich begeistert. Denn: Geht man in ein Café, muss man etwas bestellen und dafür bezahlen. Nicht jeder kann und will sich das leisten. Und niemand würde sich einfach so zu jemand Fremdem an den Tisch setzen. Ich habe mir aber stets einen Raum gewünscht, in dem man nichts konsumieren muss, wo es keine Schwellen gibt, wo man teilen kann und Menschen ihre eigenen Kräfte und Ideen entfalten.

Und so funktioniert der Freiraum in Würzburg: Nina oder ich schließen ihn auf. Wir sind da, wenn Menschen reden wollen. Wir kümmern uns darum, dass wir – auch durch Spenden – die Miete begle

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