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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2015
Der Inhalt:

Soziales Europa?

vom 20.11.2015
Eine Studie zeigt: Die Bürger setzen auf die EU, wenn es um soziale Standards geht
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Eine Mehrheit der Europäer blickt pessimistisch auf die Zukunft des Sozialstaates – und wünscht sich in sozialen Angelegenheiten eine stärkere Rolle der Europäischen Union. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam eine Studie der Bertelsmann Stiftung, für die rund 8000 Bürger in acht europäischen Ländern befragt wurden. In allen befragten Ländern wünschen sich Mehrheiten von 63 Prozent (Finnland) bis 86 Prozent (Frankreich), dass die EU verbindliche Mindeststandards zur sozialen Sicherung durchsetzt. Gleichzeitig solle die EU Druck auf einzelne Mitgliedsstaaten ausüben, damit diese soziale Reformen umsetzen. Für diese Forderung sprechen sich überall Mehrheiten von 52 Prozent (Großbritannien) bis 78 Prozent (Polen) aus. In Deutschland befürworten das 72 Prozent der Befragten. Darüber hinaus solle die EU finanzielle Transfers von reicheren zu ärmeren EU-Mitgliedsstaaten sichern. Erstaunlicherweise unterstützen diese Forderung sogar Mehrheiten in den reicheren Nettozahlerstaaten, zu denen auch Deutschland zählt. Die Experten der Bertelsmann Stiftung sind überrascht über das hohe Maß an Übereinstimmung quer durch Europa. Mit Blick auf die europaskeptische Stimmung in Großbritannien bewerten sie die hohen Zustimmungswerte im Vereinigten Königreich zu einer stärkeren Rolle der EU in der Sozialpolitik als besonders bemerkenswert.

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