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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2015
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 20.11.2015

Multikulti-Wunderland

Zum Dossier: »Das neue Deutschland« (20/15)

In welchem Land leben Sie, Frau Baas? Der Vergleich mit früheren Zuwanderungen bleibt ein Unfug, auch wenn man ihn noch so oft wiederholt. Von unseren Vorfahren haben wir die Bildung von Gruppen geerbt, die umso besser harmonieren, je ähnlicher die kulturellen Voraussetzungen sind. Jetzt aber steht uns der Ansturm gänzlich anders geprägter Gruppierungen ins Haus, eine Konfrontation mit gegensätzlicher, teils intoleranter solidarischer Orientierung. Gesellschaftlicher Sprengstoff – Gewitterwolken am politischen Horizont. Mit Angst oder Verzagtheit, Frau Käßmann, hat das überhaupt nichts zu tun. Pastorales Gesülze über innere Freiheit kann irrationale kollektive Dynamik nicht überwinden. Träumen Sie ruhig weiter vom multikulturellen Wunderland, aber bedenken Sie: Auf Träumen folgt Erwachen! Heinrich Blessing, Eckwälden

Eine Melde- und Belegungspflicht für leerstehende Häuser und Wohnungen wäre das Gebot der Stunde. Stattdessen wird auf Zeit gespielt, auf dass Angela Merkel zur Vernunft komme oder gestürzt werde. Massenunterkünfte verhindern Integration und fördern Konflikte, die es bei dezentraler Unterbringung gar nicht gäbe. Das wissen alle, und darauf setzen viele! Nach dem Zweiten Weltkrieg hat ein zerbombtes Deutschland über zwölf Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen. Und in den 1960er-Jahren gründeten fast drei Millionen Gastarbeiter eine neue Existenz in Westdeutschland. Mit Herz und Verstand wäre in unserem Land die Aufnahme von vier Millionen Flüchtlingen (fünf Prozent der Bevölkerung) möglich – eine Herausforderung und Chance zugleich. Harald im Spring, Schiltach

Es ermutigt und stimmt dankbar, vom vielfachen Engagement auch von Christenmenschen zu lesen, die sich der Flüchtlinge annehmen. Nirgendwo ist davon zu lesen, dass islamische Geistliche sich ihrer Glaubensbrüder und -schwestern annehmen, die nach Deutschland gekommen sind. Ist das in anderen Bundesländern mit größerem Islamanteil so selbstverständlich, dass es nicht erwähnt wird? Es wäre doch ein »geistlicher Beistand« durch Imame aus Deutschland bei den Flüchtlingen in den Asylbewerberheim

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