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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2014
Bildung statt Bologna!
Was die europäische Studienreform angerichtet hat
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

Ilse Junkermann, mitteldeutsche Bischöfin, hat mit Erleichterung auf die Einstellung des Strafverfahrens gegen den Jenaer Jugendpfarrer Lothar König (60) reagiert. »Aber glücklich macht mich die Entscheidung nicht«, sagte die Bischöfin. König habe sehr viel zu seiner Entlastung aufwenden müssen. Dem Pfarrer war schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen worden. Er soll bei einer Anti-Nazi-Demonstration zur Gewalt aufgerufen haben, was König bestreitet. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage von 3000 Euro eingestellt. Gründe für die Auflage wurden nicht genannt.

Johannes-Wilhelm Rörig, Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung, hat vor Grenzüberschreitungen im Sexualkundeunterricht in den Schulen gewarnt. Eine Grenzüberschreitung sei es, wenn Mädchen und Jungen in der Klasse aufgefordert würden, vor Mitschülern über ihre sexuellen Erfahrungen zu sprechen. »Das überschreitet die Intimsphäre der Kinder und Jugendlichen«, sagte Rörig.

Gothart Magaard, einer der drei Bischöfe in der Nordkirche, hat die Mitglieder seines Schleswiger Kirchenbezirks aufgerufen, ihm mitzuteilen, ob sie eine Volksinitiative für einen Gottesbezug in der Präambel der Landesverfassung von Schleswig-Holstein wünschen oder nicht. Eine Entscheidung »von oben« sei hier nicht angemessen, sagte er zur Begründung. Der Landtag hatte Anfang Oktober eine neue Landesverfassung beschlossen, die in ihrer Präambel keinen Gottesbezug enthält. Die katholische Kirche kündigte eine Volksinitiative an. Das bedeutet