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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2014
Bildung statt Bologna!
Was die europäische Studienreform angerichtet hat
Der Inhalt:

Buchbesprechungen

vom 21.11.2014

Klaus Töpfer/Ranga Yogeshwar
Unsere Zukunft
dtv 34781. 234 Seiten. 9,90 €

Wie wollen wir leben? Wie soll unsere Welt im Jahr 2030 aussehen? Die Reaktorkatastrophe von Fukushima und die daraus resultierende »Energiewende« veranlassten die beiden prominenten Zeitgenossen – den Politiker und den Journalisten – zu einem Gespräch über die gewaltigen Herausforderungen unserer Epoche. Gemeinsam ist beiden die Auffassung, dass die Energiewende nicht isoliert von anderen Systemkrisen betrachtet werden kann, etwa der »Kernschmelze« der Finanzsysteme. Infrage stehen für sie daher elementare Glaubenssätze unserer Konsum- und Wachstumsgesellschaft. Viele Gedanken dieses Gespräches gehören zum »Tausend-Mal-Gesagten« – dennoch ist die Lektüre anregend. Christine Weber-Herfort

Martina Plieth
Tote essen auch Nutella …
Kreuz. 160 Seiten. 16,99 €

Welche Vorstellungen haben Kinder vom Tod? Was bedeutet es für sie, wenn ein Mensch stirbt? Fünf Jahre lang hat Martina Plieth Kinder zu diesen und anderen Fragen malen lassen und mit ihnen Gespräche geführt. In ihrem Buch fasst sie die Ergebnisse dieses Projekts in sieben Kapiteln zusammen. Es geht um Symbole der Vergänglichkeit, um die geliebten Verstorbenen, um Gräber und Friedhöfe, um das Leben nach dem Tod. Für die meisten Kinder ist der Tod nicht bedrohlich. Jüngere Kinder betrachten ihn als eine Art »Zwischenzustand«, der sich wieder ändert, als eine Sonderform von Leben. Etwa ab dem sechsten Lebensjahr begreifen die Kinder allmählich, dass der Tod endgültig ist, doch sie erleben sich selbst nicht als davon betroffen. Die Autorin zeigt, wie einfallsreich Kinder sind, wenn sie Bilder vom Tod entwickeln. Es kann Erwachsene bestärken, in schwierigen Zeiten kindliche Hoffnungsbilder zu übernehmen. Marianne Hällmayer

Peter Hummel
Generation Franziskus
Bonifatius. 202 Seiten. 14,90 €

Nach der Wahl von Papst Franziskus sind nicht nur die Druckmaschinen von Verlagen rasch angelaufen, um möglichst schnell mit einer Publikation über diesen hierzulande eher unbekannten Mann auf dem Buchmarkt präsent zu sein. Es hat sich auch schon bald – ähnlich wie bei den beiden Vorgängerpäpsten –

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