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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2013
Konzerne im Klassenzimmer
Wie die Wirtschaft Einfluss auf die Schule nimmt
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 22.11.2013

Franz-Peter Tebartz-van Elst, vom Papst beurlaubter Bischof von Limburg, muss 20 000 Euro an die Staatskasse zahlen. Das Amtsgericht Hamburg hat das Strafverfahren wegen des Vorwurfs falscher eidesstattlicher Versicherung gegen eine entsprechende Geldauflage eingestellt. Es ging dabei um eine Aussage des Bischofs zu seinem Erste-Klasse-Flug nach Indien. Der Bischof gilt damit nicht als vorbestraft. Die Katholiken des Bistums Limburg lehnen indessen seine Rückkehr ab. Die Diözesanversammlung, die gewählte Vertretung der Katholiken im Bistum, erklärte, sie sehe das Vertrauensverhältnis als so zerstört an, »dass ein Neubeginn mit dem Bischof nicht möglich erscheint«.

Karl Ulrich Mayer, Soziologe, sieht zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung noch große Unterschiede im Berufs- und Familienleben von Ost- und Westdeutschen. Das zeige sich vor allem bei der sogenannten dritten Generation der zwischen 1975 und 1985 Geborenen, die ihre Kindheit in der DDR verbracht haben. Sie leiden im Vergleich zu den westdeutschen Altersgenossen unter deutlich höherer Arbeitslosigkeit und Armut, sagte Mayer, Ko-Autor des Buches »Die Wendegeneration. Lebensläufe des Jahrgangs 1971«. Bemerkenswert sei, dass sich »diese Generation selber artikuliert und ihre Verarbeitung der Wende selber zum Thema macht«. 2010 war die Initiative Dritte Generation Ostdeutschland gegründet worden.

Emily O’Reilly, Bürgerbeauftragte der EU, hat die europäische Grenzschutzbehörde Frontex aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Einhaltung der Menschenrechte an den EU-Außengrenzen zu garantieren. Wichtig sei vor allem eine Beschwerdestelle, bei der Migranten und andere Betroffene direkt Klagen über Menschenrechtsverletzungen einreichen könnten.

Christian Strenger, Aufsichtsrat der Investmentgesellschaft DWS, hat die Aktionäre aufgefordert, mehr Druck auf Bankvorstände auszuüben, um diese zu ethisch verantwortlichem Handeln zu bewegen. »Ethisches Investment hat inzwischen Bestand, niemand muss dafür einen Abschlag hinnehmen«, sagte Strenger. Der ehemalige DWS-Vorstand ist zuversichtlich, dass eine sozial verantwortliche und umweltgerechte Ausrichtung von Unternehmen schon bald zu überdurchschnittlichen Renditen führen werde. Ein entsprechender Sinne

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