Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2013
Konzerne im Klassenzimmer
Wie die Wirtschaft Einfluss auf die Schule nimmt
Der Inhalt:

Hoffnungsarbeiter in Somalia

von Bettina Rühl vom 22.11.2013
Unerschrockene Menschen wie die Witwe Fartuun Aden oder der Bürgermeister Mohamoud
Ahmed Nur geben der gequälten Bevölkerung im zerstörten Mogadischu Zuversicht
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Das letzte Foto ist mehr als 15 Jahre alt, die Farben sind schon leicht verblasst. Fartuun Aden kann es mittlerweile ohne Bitterkeit ansehen. Es zeigt einen somalischen Mann Anfang vierzig, der Rastalocken trägt – ihren Mann. Er hieß Elman Ali Ahmed und war »immer anders als andere«, wie Fartuun sagt. »Deshalb haben sie ihn ermordet.« Elman wurde 1996 in Mogadischu erschossen, der einstigen Hauptstadt des untergegangenen Staates Somalia. Nach dem Sturz von Diktator Siad Barre im Januar 1991 gab es keine Regierung mehr, das ostafrikanische Land versank in Anarchie und Bürgerkrieg. Bis heute hat der Krieg nicht völlig aufgehört, auch wenn es seit 2012 unter Präsident Hassan Sheikh Mohamud wieder eine international anerkannte Regierung gibt, die erste seit mehr als zwanzig Jahren.

Nach Jahrze