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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2013
Konzerne im Klassenzimmer
Wie die Wirtschaft Einfluss auf die Schule nimmt
Der Inhalt:

Heil-lose Zeichen

von Hartmut Meesmann vom 22.11.2013
Die sakramentale Religiosität der katholischen Kirche wird nicht mehr nachgefragt, sagt der Religionssoziologe Michael Ebertz
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Warum verliert die römisch-katholische Kirche bei vielen Meschen an Bedeutung für ihr Leben? Das liegt nicht nur an den aufgedeckten Fällen sexueller Gewalt durch Priester oder an der »Affäre Tebartz-van Elst« in Limburg und dem (vermeintlichen) Reichtum der Kirche. Es habe, so die Analyse des Freiburger Religionssoziologen Michael Ebertz, auch damit zu tun, dass der sakramentale Charakter kirchlicher Religiosität, wie er gerade in der römischen Kirche zum Ausdruck kommt, von den Menschen nicht mehr verstanden werde; selbst von vielen Katholiken nicht.

Was heißt das? Die Kirche werde heute vor allem als eine Dienstleistungsinstitution betrachtet und entsprechend in Anspruch genommen. Ihr sakramentales Selbstverständnis dagegen, also ihre zeichenhafte Bedeutung als ein Ort der Einheit mit Gott u