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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2013
Konzerne im Klassenzimmer
Wie die Wirtschaft Einfluss auf die Schule nimmt
Der Inhalt:

Babyjahre sind bloß Kosmetik

von Barbara Tambour vom 22.11.2013
Die Mütterrente ist besser als nichts, aber viel zu wenig

Die Erziehungsleistung von Müttern bei der Rente stärker anzuerkennen – Stichwort: Mütterrente – ist richtig. Doch viel zu kurz gegriffen. Das ist, als würde man bei einer mechanischen Waage, die beim Wiegen systematisch ein zu niedriges Gewicht anzeigt, nur den defekten Zeiger reparieren, die Waage aber nicht eichen. Natürlich ist es richtig, den Zeiger zu erneuern. Für die Rente heißt das: Da Mütter, die vor 1992 Kinder erzogen haben, nur einen Punkt je Kind für die Rente gutgeschrieben bekommen, für Kinder, die nach 1992 geboren wurden, aber drei Punkte berechnet werden, sollte die Ungleichbehandlung beendet oder doch wenigstens reduziert werden. (Die Union will für die Kinder vor 1992 zwei Punkte anrechnen.)

So weit, so schlecht. Solange die Waage nicht neu geeicht wird, bleibt das Ganze eine Schönheitskorrektur. Die fundamentale U

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