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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2009
Zeitenwende
Die Klimapolitik als Chance für das 21. Jahrhundert
Der Inhalt:

Von der äußeren und inneren Wildnis

von Udo Taubitz vom 20.11.2009
Margaret Atwood (70) ist Kanadas berühmteste Autorin. Ungeheuer produktiv widmet sie sich dem Bösen. Ihre aktuelle Endzeitprosa handelt von Umweltzerstörung, Gentechnik und der überbordenden Macht der Konzerne. Ein Gespräch im ICE
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Wie lange brauchen Sie? Reichen 15 Minuten?« Margaret Atwood hat keine Zeit für Höflichkeitsfloskeln. Die Grand Dame der kanadischen Literatur möchte lieber bloggen als ein Interview geben. »Ich komme mit dem Flut-Blog überhaupt nicht hinterher«, klagt sie leise, ihre Stimme klingt rau. »Der letzte Eintrag ist aus San Francisco.« Zwischenzeitlich war sie aber schon in Seattle und Los Angeles, auf der Buchmesse in Frankfurt, in Berlin, beim Literaturfestival im österreichischen Heidenreichstein (wo sich zwei Tage lang alles nur um sie drehte), dann gestern München und morgen Zürich. Jetzt sitzt sie im ICE nach Hamburg. Der Zug nimmt Fahrt auf, Margaret Atwood klappt ihr silbernes iBook zu, seufzt und bringt sich am Tischchen in Position, welche sie die ganze nächste Stunde beibehalten wird: Di