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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2020
Machtlos mächtig
Von Gandhi bis Belarus: Wann ist gewaltfreier Widerstand erfolgreich?
Der Inhalt:

Sterben im Sommer

von Gesa Wicke vom 06.11.2020

Roman. Es ist ein intimes Buch, das Zsuzsa Bánk mit »Sterben im Sommer« geschrieben hat. Die Autorin erzählt darin vom Tod ihres Vaters, vom Abschiednehmen, vom Loslassen und Bewältigen des Verlusts. Schmerz und Schock haben sie beim Schreiben begleitet, Schmerz und Schock sind auch beim Lesen ständige Begleiter. Erzählt die Autorin in diesem Roman doch unser aller Geschichte, denn dem Verlust der Eltern kann kein Kind entkommen: »Obwohl wir mit dem Wissen aufwachsen und leben, sind wir nicht vorbereitet, nicht gewappnet, wenn es geschieht.«

Trotzdem ist das Buch nicht nur traurig – im Gegenteil. Es ist voller Leben, denn das hat der alte, krebskranke Vater bis zuletzt ausgekostet, so gut es eben ging. Im Sterbesommer noch reist die Tochter mit ihm in die ungarische Heimat, ein letztes Mal Sonne und See, Wärme

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