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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

Mit Wasserstoff auf Reisen gehen

vom 08.11.2019

Ein gutes Jahr ist es her, seit der weltweit erste wasserstoffbetriebene Zug zu seiner Premierenfahrt in Niedersachsen startete (vgl. Publik-Forum 14/2018). Nun ziehen Betreiber und Hersteller Bilanz: Die Wasserstoffzüge haben sich in den vergangenen Monaten im Alltag gut bewährt. Der emissionsfreie Regionalzug ist ein gelungenes Beispiel für europäische Zusammenarbeit: Der Hersteller Alstom kommt aus Frankreich, der Zug wurde in Deutschland gebaut, wo er auch fährt, und beteiligt ist unter anderem ein norwegischer Hydrogen-Spezialist. Der Zug hat auf dem Dach einen Wasserstofftank und eine Brennstoffzelle. Diese wandelt Wasserstoff und Sauerstoff in Wasser um, wobei Strom entsteht, der die Lithium-Ionen-Akkus an Bord auflädt und so den Elektromotor antreibt. Emissionsfrei sind die Züge deshalb, weil sie nur Wasserdampf und Kondenswasser an die Umwelt abgeben. Das Modell soll ausgebaut werden: Bis Ende 2021 soll die Dieselzugflotte in Niedersachsen durch 14 Wasserstoffzüge ersetzt werden. Und mittlerweile hat auch der Verkehrsverbund Rhein-Main 27 solcher Züge bestellt.

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