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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Ich gehöre hierher«

von Andreas Thamm vom 08.11.2019
Der deutsch-kurdische Familienvater Murat Akgül (36) wurde aus Nürnberg in die Türkei abgeschoben – und ist zurückgeflüchtet
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Nie hätte ich mir vorstellen können, dass ich einmal aus Deutschland abgeschoben werde. Ich habe dreißig Jahre in diesem Land gelebt, eine Ausbildung gemacht, ich habe vier Kinder und eine Eigentumswohnung in Nürnberg. Meine Eltern kamen aus dem Südosten der Türkei nach Deutschland. Ich bin hier aufgewachsen, in einem anderen Land bin ich fremd.

Als Kurde habe ich mich immer gegen Unterdrückung eingesetzt. Gemeinsam mit anderen Kurden in Nürnberg habe ich gegen den IS demonstriert und gegen die türkische Besetzung der Stadt Afrin. Weil auch PKK-nahe Leute bei den Demos waren und in dem kurdischen Kulturzentrum, wo ich öfter hinging, galt ich plötzlich als gefährlich. Dabei waren es legale, angemeldete Kundgebungen, bei denen ich war!

Als ich im Mai den ersten Abschiebebe

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