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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2014
Heilende Tinte
Wie Schreiben befreit
Der Inhalt:

Wer wird der neue Schneider?

vom 07.11.2014
Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland wählt neuen Ratsvorsitzenden

Wer wird Nachfolger von Nikolaus Schneider, dem scheidenden Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)? Die Antwort wird die EKD-Synode geben, die vom 9. bis 12. November in Dresden tagt. Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode, nennt zwei mögliche Szenarien: Entweder werde ein Kandidat gewählt, der bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl 2015 amtiere – dies könnte der derzeitige stellvertretende Ratsvorsitzende und sächsische Landesbischof Jochen Bohl sein, der dann aber aus Altersgründen 2015 nicht mehr antreten könnte, denn er ist bereits 64 Jahre alt. Oder die Synode entscheide sich für einen Kandidaten, der dann auch für eine weitere sechsjährige Amtszeit zur Verfügung stünde. In diesem Fall werden dem bayerischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm gute Chancen eingeräumt. Genannt werden aber auch der hannoversche Landesbischof Ralf Meister und vereinzelt der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung. Nikolaus Schneider war im Juni von seinem Amt zurückgetreten, weil seine Frau an Krebs erkrankt ist. Das Kirchenparlament wird sich thematisch unter anderem mit der Verbreitung des Glaubens in der digitalen Gesellschaft beschäftigen, mit der Sterbehilfe, und es will Grundsätze zum kirchlichen Arbeitsrecht, darunter eine Stärkung gewerkschaftlicher Rechte, im EKD-Recht verankern.

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