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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2012
Gefährlicher Reichtum
Warum wir eine gerechte Verteilung brauchen
Der Inhalt:

Militärseelsorge abschaffen?

vom 09.11.2012
»Kein Segen für das Militär«: Unter diesem Motto fordert eine ökumenische Initiative die Abschaffung der staatlich eingebundenen Militärseelsorge. Eine Seelsorge an den Soldaten soll es aber weiter geben. Genau dies hatten nach der »Wende« 1990 auch die meisten evangelischen Synoden gefordert. Ist diese Initiative überzeugend?
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Wolf von Marschall: Nein, Christen können auch Soldaten sein

Ich halte es für fatal, in einer Zeit, in der die Sicherheitsdoktrin der Bundesrepublik klar in Richtung Auslandseinsätze geht, die Militärseelsorge abschaffen zu wollen. Damit würde man denen, die aus welchen Gründen auch immer Soldaten sind, das Christsein absprechen. Weil man ihnen dort, wo sie gerade sind, professionelle Seelsorge verweigern würde. Das Modell, das nach der Vereinigung der Kirchen 1990 in der Diskussion war, dass man die Militärseelsorge in die Ortsgemeinde integriert, funktioniert nicht, wenn die Soldatinnen und Soldaten im Ausland eingesetzt sind. Dort gibt es kaum christliche Ortsgemeinden. Darum bin ich felsenfest davon überzeugt: Solange der Bundestag die Bundeswehr so auf