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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2012
Gefährlicher Reichtum
Warum wir eine gerechte Verteilung brauchen
Der Inhalt:

Geld gäbe es genug

von Jörg Alt vom 09.11.2012

Wer ist arm? Wenn mich die Debatte, ob es in Deutschland angesichts des Elends in der Welt überhaupt »Armut« gibt, zu sehr nervt, provoziere ich: Als ich in Belize Dorfpfarrer war, lebte ich unter wirklich armen Leuten – durchschnittlich weniger als ein halber US-Dollar am Tag, kein Strom, palmblattgedeckte Hütte, durch die im Winter der Wind durchpfeift, jeden Tag Tortillas, barfuß. Aber: Die Leute waren glücklich.

Wie anders die Situation von Obdachlosen und »Illegalen« in Deutschland. In vielem leben sie ähnlich wie die Maya-Indianer. Darüber hinaus müssen sie ihr Essen in den Mülltonnen zusammensuchen, mehr Kälte aushalten, und sie haben keine Bäche zum Baden – das ist hässlich! Ganz klar, diese Menschen sind todunglücklich.

Will ich damit sagen, dass den Armen in Deutschland, aber nicht den Armen in Belize geholfe

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