Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2011
Das Rätsel des Bösen
Der Inhalt:

Immer mittendrin

von Anita Rüffer vom 04.05.2012
Katja Steppke (22) ist fast taub. Dank moderner Medizintechnik findet sie sich perfekt in der Welt der Hörenden zurecht

Wie es sich anhört, normal zu hören, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Schließlich habe ich das nur ein Jahr lang als Säugling erlebt. Danach erkrankte ich an einer Pneumokokken-Meningitis, einer bakteriellen Hirnhautentzündung. Sie kann zu schweren körperlichen Behinderungen führen. Manche sterben sogar daran. Insofern habe ich noch Glück gehabt! Bei mir ließ sie die Flimmerhärchen der Hörschnecke in meinem Ohr absterben, sodass die Schallweiterleitung zum Hörnerv nicht mehr funktioniert.

Eines Tages hatte mich meine Oma auf dem Arm, und meine Mutter kam ins Zimmer. Bis dahin hatte ich immer zur Tür geschaut, wenn jemand reinkam. Dieses Mal reagierte ich nicht. Für meine Eltern war das ein Alarmzeichen – und die anschließende Diagnose einer an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit ein Schock. Sie mussten jetzt etwas in ihr Leben einbauen

PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen