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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

»Sie nannten mich Päpstin«

von Barbara Just vom 06.11.2009
Ein neuer Film rührt an alte Wunden: Hat eine Frau heute eine Chance im Vatikan? Fragen an die Theologin Elisabeth Gössmann
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Frau Gössmann, wann haben Sie begonnen, sich mit der »Päpstin« zu beschäftigen?

Elisabeth Gössmann: Angefangen hat alles 1947, als ich in Münster Theologie studierte. Wir Studentinnen wurden von den männlichen Kommilitonen »Päpstinnen« genannt. Ich fand diese Neckerei unverschämt. Schon damals hatte ich das Gefühl, man will uns unmöglich machen.

Hat sich das in Ihren späteren Forschungen bestätigt?

Gössmann: Ja. Meine Recherchen in alten Schriften, wo die Päpstin erwähnt wird, haben ergeben, dass sie immer nur hin und her geschubst wurde. Jeder wollte ein bestimmtes Ziel mit ihr erreichen und hat sie so für seine Zwecke gebraucht oder missbraucht. Ob als real betrachtet – wie auf protestantischer Seite – ode