Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Alte Steine für die Zukunft

von Bettina Röder vom 06.11.2009
Studierende wollen das kirchliche Sprachenkonvikt in Berlin retten – weil das für sie ein besonderer Ort der Freiheit ist
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Mit acht Kuchenblechen sind sie im Bus gefahren. Einmal quer durchs Zentrum von Berlin, im dicksten Berufsverkehr am Freitag. »Mit Kuchen im Magen entscheidet sich’s besser«, hatten sie gedacht. Zusammengesetzt ergaben die Kuchen den etwas altertümlich klingenden Namen des begehrten Studierendenzentrums, für dessen Erhalt sie seit mehr als vier Jahren kämpfen: »Sprachenkonvikt«. Über dessen Zukunft wollten die Studentinnen und Studenten mit der Kirchenleitung, für die sie eigens gebacken hatten, sprechen. Doch dann schlugen die Ereignisse im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen.

Am Vorabend – die Kuchen waren bereits fertig – hatten sie erfahren, dass es eine Beschlussvorlage für das endgültige Aus des Sprachenkonvikts gab. »Das traf uns wie ein Schlag vor den Kopf«, sagt Max Noak. Der blonde