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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Getragen und verdammt

von Margot Kässmann vom 06.11.2009
»Eine biblische Wüstenerfahrung habe ich gemacht, als meine Scheidung öffentlich wurde«. Über schwere Zeiten im Leben
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Kein Leben verläuft gerade, einfach so nach Plan oder immer im Aufwind. Es gibt Höhen und Tiefen. Mir ist wichtig, die schweren Zeiten nicht als verlorene Zeit zu sehen, sondern als Zeit der Reife. Die Tiefe des Lebens erfahren wir gerade in Zeiten von Angst, Krankheit und Konflikt. Allzu glatte Bilder nach außen sind ja oft auch Fassaden, die das Innere verdecken, das womöglich anders aussieht. Es ist eine Frage der Freiheit und, ja, wiederum der Balance, die schweren Zeiten bewusst zu erleben.

Auch wenn wir die Wüstenerfahrung nicht suchen: Manchmal finden wir uns vor in der eigenen Wüste des Lebens, gerade dann, wenn wir den Zenit überschritten haben und auf der Suche nach der Mitte sind. Wir erleben die Wüste der Einsamkeit, der Trauer, der Krankheit, des Versagens. Wüstenzeit, auf sich gewo