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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Die Einsiedlerin

von Barbara Tambour vom 06.11.2009
Schwester Monika führt ein klösterliches Leben – ganz für sich allein. Auf einer Alphütte. Wie ein Mensch dazu kommt, als Eremitin zu leben
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Schwester Monika arbeitet am Laptop. Ihr Blick wandert vom Papier zum Bildschirm und wieder zurück. Ihre Finger gleiten über die Tastatur. Eine Minute vor zwölf speichert sie ab, was sie an diesem Vormittag aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt hat, steht auf und streicht sich den Habit glatt. Sie geht in den Nebenraum, der Oratorium und Schlafzimmer ist, zündet eine Kerze an, setzt sich auf eine schmale Holztruhe und beginnt ihr Mittagsgebet: »O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen ...«

Schwester Monika ist Einsiedlerin. Sieben Mal am Tag betet sie. Ihren Tagesablauf hat sie sich selbst so verordnet. »Ich will nicht so ein Junggesellenleben führen, keinen Schlendrian«, sagt Schwester Monika, die eigentlich anders heißt. Also betet und arbeitet sie im Rhythmus des Stundenge