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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Dudelfunk oder Radiokultur

von Josef Ohler vom 06.11.2009
Der Rundfunk hat Ansehen eingebüßt. Aber Qualität gibt es noch
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Rund 67 Millionen Deutsche schalten täglich das Radio ein. Das besagen die Zahlen der Medienforschung. Millionen schalten ein, aber hören sie auch zu? Kein Zweifel: Die meisten lauschen nur beiläufig. Für sie ist das Radio eine Maschine, die Musik liefert – Musik in unterschiedlicher »Farbe«, von »Easy Listening« bis Hardrock. Dazu wünschen sie sich noch minimale Informationen: Uhrzeit, Wetter, Nachrichten. Seit Jahrzehnten sprechen die Rundfunkleute bei diesem Modell vom »Begleitradio«, das den Hörer bei anderen Tätigkeiten »begleitet«, beim Frühstücken, Bügeln oder Autofahren. Gegentypus war einmal das »Einschaltradio«, ideal gedacht als Folge von Sendungen, die der Hörer gezielt auswählt, vom »Landfunk« bis zum »Nachtstudio«. Dieses Konzept hat ausgedient. Alle setzen heute auf »Durchhörbarkeit«.