Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2021
Vergeben und vergessen
Was billige Gnade von echtem Verzeihen unterscheidet
Der Inhalt:

Das göttliche Geschlecht

vom 22.10.2021
(Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum)
(Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum)

Ausstellung. Gekrönt steht sie auf einer Mondsichel, im Kleid, mit langem Haar und Bart: Der Künstler Gerhard Goder schuf die Skulptur als Hommage an »Conchita Wurst«, eine Kunstfigur des Travestiekünstlers Tom Neuwirth, der 2014 den Eurovision Song Contest gewann. »Wurst«, weil »es eben ›wurst‹ ist, woher man kommt und wie man aussieht«. Oder wie Paulus an die Galater schrieb: »Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus«. Die Skulptur ist Teil der Ausstellung »G*tt w/m/d – Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten«. »Die Genderfrage ist nichts Neues«, sagt Veit Dinkelaker, Direktor des Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museums. Dort belegen Bibelzitate, archäologische Fundstücke aus Israel und Illustrationen aus dem Mittelalter, die »Gottes Ebenbild« Adam als androgynes Wesen zeigen, vielfältige Gottes- und Menschenbilder. Das Programm umfasst neben einer interaktiven Online-Ausstellung die deutsche Premiere des Theaterstücks »The Gospel according to Jesus, Queen of Heaven«, das an verschiedenen Terminen online angesehen werden kann.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 20/2021 vom 22.10.2021, Seite 54
Vergeben und vergessen
Vergeben und vergessen
Was billige Gnade von echtem Verzeihen unterscheidet
Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.