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Publik-Forum, Heft 20/2021
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Was billige Gnade von echtem Verzeihen unterscheidet
Der Inhalt:

Choral, Gebet und Gewehr

vom 22.10.2021

»Helm ab zum Gebet«, hieß es beim Großen Zapfenstreich am 13. Oktober vor dem Reichstag in Berlin. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung zu Ehren der Bundeswehrsoldaten des Afghanistan-Einsatzes gab es Kritik. Die katholische Friedensinitiative Pax Christi forderte, die Veranstaltung abzusagen: Sie kritisierte die religiösen Bezüge der Zeremonie, zum Beispiel im Choral »Ich bete an die Macht der Liebe«; parallel dazu würden Gewehre präsentiert. Evangelische Theologen forderten die EKD-Spitze auf, nicht am Zapfenstreich teilzunehmen. Sie sprachen von einer »religiösen Überhöhung« von Militäreinsätzen. Elisabeth Motschmann, Bundestagsabgeordnete der CDU, nannte diese Kritik »in hohem Maße diskriminierend«. Den Soldatinnen und Soldaten gebühre Respekt für ihren Einsatz, der durchaus auf christlichen Grundwerten basiere, schrieb sie.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 20/2021 vom 22.10.2021, Seite 42
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