Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2020
Leben in Angst
In Deutschland wächst der Hass auf Juden
Der Inhalt:

Eine Vater-Sohn-Reise wie ein Proseminar

von Kathrin Rothenberg-Elder vom 23.10.2020
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Roman. Dieser Roman beschreibt eine klassische Entwicklungsreise entlang eines klassischen Stoffs – der Odyssee von Homer. Der Autor Daniel Mendelsohn ist ein bekannter New Yorker Intellektueller und Altphilologe und das lässt er einen während der Lektüre auch nicht vergessen: Sein Vater, Jay Mendelsohn, über achtzig und pensionierter Mathematiker, nimmt an einem Uni-Seminar teil, in dem sein Sohn Studenten die Odyssee nahebringt. Der Vater platzt immer wieder mit Kommentaren heraus, empört darüber, dass Odysseus weint, Schwäche zeigt, lügt und täuscht. Das Seminar wird zum Wendepunkt einer Vater-Sohn-Beziehung, die nicht immer einfach war. Während die Handlung der Odyssee im Seminar voranschreitet, wird parallel dazu die Familiengeschichte der Mendelsohns erzählt. Und schließlich begeb