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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2019
Sind wir noch zu retten?
Was in der Klimakrise hoffen lässt
Der Inhalt:

Zwischen hier und dort liegt so viel Welt

von Susanne Brandt vom 25.10.2019

Es kommt mir beim Reisen nicht darauf an, schnell anzukommen. Denn zwischen hier und dort liegt so viel Welt. Ich erlebe andere Länder anders, wenn ich das nicht überspringe. So entdecke ich Europa. Jedes Jahr neu, 16 Länder in dreißig Jahren. Es sind die Sinne, durch die mir bewusst wird, wie reich an besonderen Momenten jede einzelne Reise ist: Ich lausche auf den Klang der Sprache, schmecke andere Gewürze, sehe, wie sich Menschen anderswo durch ihren Alltag bewegen, denke über Unterschiede nach, ertappe mich dabei, wie ich manches bewerte. Besser wäre: Erst mal schauen, nachfragen, verstehen lernen. Auch das braucht Zeit. Manche Sprachen klingen in meinen Ohren wie Musik, auch wenn ich die Bedeutung der Worte nicht verstehe. Sprache und Kultur, Alltag und Landschaft – diese Begriffe verbinden sich mit unendlich vielen feinen Facetten und Eindrücken. Beim Erschließen dieser Geflechte hilft mir die Literatur der jeweiligen Länder. Zu jeder Reisevorbereitung gehört deshalb die Frage: Wer hat hier gelebt und gedichtet? Aleksander Kulisiewicz in Krakau, Selma Lagerlöf in Schweden oder Mira Lobes Kindergeschichten in Wien zum Beispiel. So verschieden, von Schmerz, Träumen und Glück geprägt. Geschichte Europas, spürbar in den Geschichten der Menschen., Flensburg

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