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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Neuer Mut in schweren Zeiten
Jüdische Gemeinden in Deutschland
Der Inhalt:

Trauer gemeinsam überwinden

von Annette Lübbers vom 27.10.2017
Vidu engagiert sich für Menschen, die früh Witwe oder Witwer geworden sind

Ellen Peiffer verlor vor elf Jahren ihren Mann. Gehirntumor. Ganze zehn Tage lagen zwischen der Diagnose und seinem Tod. Zurück blieben die damals 39-Jährige und ihre beiden Kleinkinder. Drei Jahre brauchte die Sozialarbeiterin, um ihr Leben wieder halbwegs im Griff zu haben. 2009 wurde sie Mitglied im Verein Vidu. Der Vereinsname Vidu leitet sich vom lateinischen Wort für »verwitwet« ab. »Allerdings kann man auch die Worte ›wie du‹ heraushören«, sagt Ellen Peiffer. »Und darum geht es uns: Menschen zusammenbringen, die das gleiche Schicksal teilen.« Seit 2013 arbeitet die Dürenerin im Vorstand mit.

Gegründet wurde der Verein 2001 in Köln. Über eine Website versuchte damals ein Witwer andere Betroffene zu finden. Heute hat der Verein rund 170 Mitglieder. Aktuell gibt es Selbsthilfegruppen in Köln, Ulm, Würzbur

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