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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2014
Wie mich mein Glaube trägt
Von Menschen, die Gott suchen
Der Inhalt:

Fünf Schritte zum Erfolg

vom 24.10.2014
Neues zu wagen fällt vielen Menschen schwer. Andere für Neues zu gewinnen ist noch schwerer. Fünf Schritte erleichtern den Erfolg

1. Verbündete suchen

Kaum etwas schreckt andere Menschen mehr ab als missionarisch auftretende Einzelkämpfer. Natürlich sind Überzeugung und persönlicher Einsatz wichtig. Aber mindestens so wichtig ist es, Mitstreiter – Männer wie Frauen – zu gewinnen. Gemeinsam kommt man besser zum Ziel. Und: Schritt für Schritt vorangehen, um möglichst viele Leute auf dem Weg mitzunehmen.

2. Die Verantwortlichen offen ansprechen

Egal, ob es sich um den Kirchenvorstand, den Bürgermeister, Gemeinderäte oder die Schulleitung handelt: Wagen Sie ein offenes Gespräch. Ein Einkauf nach neuen Kriterien und ein Umweltmanagement lassen sich nur mit der Leitung, nicht aber ohne oder gar gegen sie verwirklichen. Wichtig: Am Ende einen Beschluss herbeiführen, damit die Sache zur Regel wird.

3. Mit einer Maßnahme beginnen

Beispielsweise nur noch fair gehandelte Blumensträuße verschenken und Ökostrom von Greenpeace Energy, Naturstrom, Lichtblick oder den Elektrizitätswerken Schönau beziehen. Oder Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen in Cafeteria und Gemeindehaus ausschenken. Wenn die Kirchengemeinde über fünf Gebäude verfügt, in einem, das in den 1950er- oder 1960er-Jahren gebaut wurde, mit der energetischen Sanierung beginnen. Dort sind die zu erwartenden Einsparungen bei den Energiekosten am höchsten. Schwierigere Dinge für später aufheben. Anfangserfolge sind wichtig! Pragmatisch vorgehen. Perfektionismus ist der Feind der Veränderung. Und einen langen Atem haben.

4. Vorbilder mit Erfahrungen einladen

Bei Veränderungen geht nichts über gute Beispiele. Laden Sie einen Vertreter einer Kommune ein, die auf ökofaire Beschaffung umgestellt hat. Lassen Sie jemanden von der benachbarten Kirchengemeinde über deren Umweltprogramm berichten. Referenten von Bistümern, Landeskirchen und Organisationen kommen gerne zu einem Vortrag. Laden Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des örtlichen Weltladens ein, um dessen Produkte vorzuführen, möglichst mit Verkostung. Und sorgen Sie dafür, dass immer Presse dabei ist.

5. Mit Betroffenen rechtzeitig sprechen

Veränderungen betreffen immer Gruppen vo

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