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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2011
Ökofalle Internet
Wie das weltweite Netz die Umwelt bedroht
Der Inhalt:

Luthers Liebe

von Georg Magirius vom 04.05.2012
Sie erzählt von jener herrlichen Freiheit, unfertig sein zu dürfen. Schwäche war für den großen Reformator eine Stärke, nämlich das Ende des Wahns, alles können zu müssen
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Hier stehe ich und kann nicht anders!« Mit diesen Worten soll Luther 1521 auf dem Reichstag in Worms seine Rede beendet haben, als er seine Schriften widerrufen sollte. Ein Satz wie geschaffen für ein Denkmal, das die Standhaftigkeit geradezu verkörpert. Sich nicht hängenzulassen gilt auch heute als Trainingsmaxime, mit der das Leben zu bestehen sei. Luther allerdings hat die legendären Worte wahrscheinlich nie gesagt, niemand hat sie aufgezeichnet. Seine Courage wirkt oft seltsam doppelbödig: Da ist die imposant wirkende Gestalt, herrlich und manchmal schrecklich kann er polemisieren. Andererseits ist da eine oft aufflackernde Angst. Wenige Tage, bevor Luther 1521 Worms erreicht, schreibt er von Frankfurt aus: »Wir sind endlich hier angekommen, ob auch Satan mich durch mehr als eine Erkrankung aufzuhalten bemüht gewese