Großkonzerne kaufen weltweit Land
Die Nutzung großer Landflächen für den Export durch Großkonzerne gefährdet die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern. Davor warnen das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation Fian. Nach ihren Informationen wollten Großinvestoren rund fünfzig Millionen Hektar Land für den intensiven Anbau nutzen - das entspricht der Hälfte der Ackerfläche der Europäischen Union. Die Bauern, die das Land nutzen, würden zum Verkauf überredet oder vertrieben. Dann bauen die Investoren Exportprodukte an: wie in Sierra Leone. Dort wird auf 58 000 Hektar künftig aus Zuckerrohr und Maniok Ethanol für die Welt hergestellt. Dadurch hätten 17 000 Menschen nichts mehr zu essen.
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