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Finnland
Bibliotheken sind demokratische Wohnzimmer

Finnland hat seinen Bibliotheken die Aufgabe zugewiesen, die Demokratie zu fördern. Menschen sollen dort zusammenkommen und miteinander reden können. Klappt das?
von Charlotte Raskopf vom 06.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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 Auf Augenhöhe mit der Politik: Von der Helsinkier Bibliothek Oodi schaut man auf das finnische Parlament.(Foto: © Kuvatoimisto Kuvio Oy / www.kuvio.com )
Auf Augenhöhe mit der Politik: Von der Helsinkier Bibliothek Oodi schaut man auf das finnische Parlament.(Foto: © Kuvatoimisto Kuvio Oy / www.kuvio.com )

Kiama Wa-Tenza hat sich an diesem regnerischen Freitag vorgenommen, ein altes hellrosa T-Shirt umzunähen. So, wie es jetzt aussieht, gefällt es ihr nicht mehr. Dafür hat sie sich einen Platz in der Helsinkier Bibliothek Oodi gesichert. Die 26-Jährige ist versunken in ihre Arbeit, wippt den Kopf zur Musik aus ihren Kopfhörern, manchmal singt sie lautlos mit. Hier in der Bibliothek fühle sie sich nicht so gehetzt, erzählt sie. »An anderen Orten muss man oft etwas erledigen und dann wieder gehen. Das ist hier nicht so. Hier ist es«, sie zögert kurz, »gastfreundlich, ja, genau.«

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