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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2017
Cyberwar
Stell dir vor, es ist krieg und keiner merkt es
Der Inhalt:

Leserbriefe

Ratschläge, nein danke!

Zu: »Kein Land in Sicht« (17/17, Seite 12-15)

Das ist Journalismus, wie ich ihn mag und wie er dieser unglaublich komplexen Wirklichkeit der Fluchtbewegungen unserer Zeit gerecht wird. Das, was ist, betrachten, beschreiben, von jeder einflussfähigen Seite aus, keine auslassen. Um dann am Ende in demütiger Journalistenhaltung darauf zu verzichten, aus Besserwisserei vorschnelle, womöglich zu kurz greifende Ratschläge zu erteilen. Und anzuerkennen, dass eine rasche Lösung wegen der fürchterlichen Not der Betroffenen und der glaubhaften Zerrissenheit von politischen Entscheidungsträgern unendlich wichtig wäre, aber nicht weniger unendlich schwierig. Kurt Frenzel, Sindelfingen

Ich finde es überhaupt nicht gut, wenn Sie von KZ-ähnlichen Zuständen sprechen. In der Nazizeit gab es KZs, und viele Millionen Menschen sind gestorben. Befleißigen Sie sich bitte einer anderen Wortwahl. Rudolf W. Sirsch, Gesellschaften
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Deutscher
Koordinierungsrat e. V., Bad Nauheim

Die Krise Europas hat schon vor langer Zeit mit der neoliberalen Deformation – der Aufgabe von Regulierungen zum Schutz schwächerer Mitglieder der Gesellschaft – begonnen und spitzt sich immer weiter zu. Zu ihr gehörten die Teilnahme an Kriegen (Zerstörung Ex-Jugoslawiens, Intervention in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien) und die Begünstigung westfreundlicher Diktatoren. Das Narrativ von der »Friedensmacht EU« ist von der Rea