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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2015
»Der Papst muss liefern«
Publik-Forum-Streitgespräch über Reformen in der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Der Zorn der späten Jahre

Er war politisch engagiert, litt an der Kirche und wurde als Terroristenfreund beschimpft: Warum es sich immer noch lohnt, Heinrich Böll zu lesen

Inzwischen sind es schon über dreißig Jahre her, dass der Schriftsteller, PEN-Präsident und Nobelpreisträger Heinrich Böll in dem kleinen Dorf Bornheim-Merten, auf einem Hügel zwischen Köln und Bonn gelegen, zu Grabe getragen wurde. Wer in den 1960er- und 1970er-Jahren zur Schule ging, las Böll unweigerlich als Pflichtlektüre im Deutschunterricht.

Heute ist er weitgehend unbekannt, zumindest der jüngeren Generation. Zu Recht? Sind seine Werke – zahlreiche Romane, Briefe, Reden und Interviews – heute wirklich »out«?

Viele Geschichten Bölls drehen sich um rein private Alltagssituationen. Darin treffen sie sich mit den Texten