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Der Zorn der späten Jahre

Er war politisch engagiert, litt an der Kirche und wurde als Terroristenfreund beschimpft: Warum es sich immer noch lohnt, Heinrich Böll zu lesen
von Gunther Britz vom 09.10.2015 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Inzwischen sind es schon über dreißig Jahre her, dass der Schriftsteller, PEN-Präsident und Nobelpreisträger Heinrich Böll in dem kleinen Dorf Bornheim-Merten, auf einem Hügel zwischen Köln und Bonn gelegen, zu Grabe getragen wurde. Wer in den 1960er- und 1970er-Jahren zur Schule ging, las Böll unweigerlich als Pflichtlektüre im Deutschunterricht.

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