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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2014
Revolutionäre, wo seid ihr geblieben?
Der Herbst 1989 und sein Erbe
Der Inhalt:

»Dieser Moment, in dem ich ostdeutsch werde«

von Britta Baas vom 10.10.2014
Wer ist sie eigentlich, diese Dritte Generation Deutschland Ost? Ein Gespräch mit Robert Schachtschneider, der in Berlin lebt. Aus Brandenburg kommt. Und sich dazuzählt. Jedenfalls im Prinzip
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Publik-Forum: Herr Schachtschneider, sind Sie ein Revolutionär?

Robert Schachtschneider: Nein, bin ich nicht. Für mich ist Revolution ein Wort aus der Erinnerung. Vor allem an 1989. Damals war ich vier Jahre alt. Da war ich allenfalls für meine Eltern ein Revolutionär.

Und heute gibt es nichts, wogegen Sie revoltieren? Wenigstens innerlich?

Schachtschneider: Doch. Mich regt auf, dass so viele von den Leuten, die den Umbruch auslösten, die auf der Straße waren und demonstriert haben, sich heute nicht mehr für Politik zu interessieren scheinen. 1989 wurden die Menschen von einfachen Botschaften erreicht: »Wir sind das Volk!« »Keine Gewalt!« »Demokratie – jetzt oder nie!« Es war ein ge