Katholiken fordern Mitsprache
Gut hundert Vereinigungen von kritischen, dialogwilligen Katholikinnen und Katholiken aus Nordamerika und Westeuropa schreiben an Jorge Bergoglio, der sich nach seiner Wahl scherzhaft vorstellte mit den Worten, er sei »der Papst vom Ende der Welt«. Anlass für den Reformerbrief an den Papst ist das große, in seinen Inhalten teils sensationelle Interview vom 20. September, das Franziskus den Jesuiten-Zeitschriften gab (www.stimmen-der-zeit.de; Publik-Forum 18/
2013). Darin hatte der Papst erklärt, dass »Fühlen mit der Kirche« weitaus mehr bedeute, als Anordnungen der Hierarchie zu folgen: »Wenn der Dialog zwischen Gläubigen, den Bischöfen und dem Papst loyal ist, denn hat er den Beistand des Heiligen Geistes.«
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