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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2012
Wenn es den Himmel gäbe
Gott in der Literatur der Gegenwart
Der Inhalt:

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von Eva-Maria Lerch vom 05.10.2012
Schon im ersten Halbjahr ihrer Präsidentschaft hat Joyce Banda in Malawi eine Welle an Veränderungen ausgelöst
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Mit 25 Jahren fasste Joyce Banda den Mut, ihre verzweifelte Lage zu ändern: Sie suchte Kontakt zur jungen afrikanischen Frauenbewegung, fand dort Bestärkung, nahm ihre drei kleinen Kinder und verließ ihren gewalttätigen Ehemann. Das war 1975. Schon da bewies sie die Kraft, sich gegen männliche Übermacht zu behaupten und lebensfeindliche Konventionen zu überwinden. Inzwischen verändert ihr Mut auch die verzweifelte Lage ihrer Heimat Malawi – dem nach CIA-Angaben ärmsten Staat der Welt.

Am 7. April 2012 wurde die schwarze Frauenrechtlerin Joyce Banda als Präsidentin von Malawi vereidigt. Doch zuvor musste sie erst einen Machtkampf mit der Familie ihres Vorgängers bestehen: Als der autokratische Staatschef Binguwa Mutharika an Ostern überraschend an einem Herzinfarkt starb, war sie bereits