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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2012
Wenn es den Himmel gäbe
Gott in der Literatur der Gegenwart
Der Inhalt:

Mut zur Güte

von Mirjam Mahler vom 05.10.2012
Seit sechzig Jahren kämpft Hildegard Goss-Mayr auf friedlichem Wege gegen Unrecht – durchaus mit Erfolg
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Sieht so eine Revolutionärin aus? Die Frau in der Tür wirkt lieb und zart, sodass man den Händedruck lieber nur ganz vorsichtig erwidert. 83 Jahre alt ist sie jetzt, aber aufrecht. Als Ehrenpräsidentin des Internationalen Versöhnungsbundes (IVB)leitet Hildegard Goss-Mayr immer noch regelmäßig Seminare und hält Vorträge über Gewaltfreiheit und Gütekraft, diese Kraft, mit der sie und ihr Mann Jean Goss Befreiungsbewegungen in Lateinamerika und in der Dritten Welt mitaufgebaut und so zum Ende der Diktaturen auf den Philippinen und in Madagaskar beigetragen haben. »Eines will ich Ihnen gleich sagen«, sagt sie sehr bestimmt, als sie sich setzt. »Gewaltfreiheit ist für mich keine reine Methode, sondern eine Lebenshaltung.«

Hildegard Goss-Mayr wir