Zur mobilen Webseite zurückkehren
Schriftgröße ändern:

Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2012
Wenn es den Himmel gäbe
Gott in der Literatur der Gegenwart
Der Inhalt:

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Muslime mit Gewalt gegen ein Schmähvideo protestieren, dann fühlen sich jene bestätigt, die die Religion an sich für gewalttätig halten. In dieser hitzigen Atmosphäre ist wenig Platz für differenzierte Argumente. Das ist Grund genug, diese in Publik-Forum auszutauschen. So streiten der Bamberger Bischof Ludwig Schick und die muslimische Pädagogin Lamya Kaddor über die Frage, ob Gotteslästerung künftig bestraft werden sollte. Und wer anders als ein Friedensforscher könnte beurteilen, ob Religionen zur Gewalt beitragen? Markus Weingardt, seit 2001 für die Stiftung Weltethos tätig, zeigt, wann Religionen zu Brandbeschleunigern werden – und wann zu Friedensstiftern (Seiten 29 und 40).

Während über Religion gestritten wird, beschäftigen sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller vermehrt mit der Frage nach Gott. Seit Jahren sucht der Germanist und Theologe Karl-Josef Kuschel die Welt der Literatur nach der Gottesfrage ab. Von Ulla Hahn bis Hans Magnus Enzensberger, von Gabriele Wohmann bis Martin Walser – sie alle schreiben über die Suche nach dem Unbekannten. Kuschel vermutet, dass sich dieser Trend auch auf der bevorstehenden Buchmesse in Frankfurt am Main zeigen wird. Über Gott in der Literatur der Gegenwart« lesen Sie auf Seite 30.

Schuld, Reue und Vergebung – auch das sind religiöse Themen. Der Theologe und Filmkritiker Thomas Kroll – er promovierte über »Kino und Kirche« – stellt fest, dass diese Fragen im Kino eine wachsende Rolle spielen. Auch in dem Film »Gnade«, den Kroll vorab gesehen hat.Seine Gedanken dazu finden Sie auf Seite 3