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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2012
Wenn es den Himmel gäbe
Gott in der Literatur der Gegenwart
Der Inhalt:

Liebe Gemeinde!

Es tut sich etwas in unserer katholischen Kirche. Wir entdecken wieder mehr die urbiblische Tugend der Barmherzigkeit. So hat der Bischof von Essen zu uns allen gesagt, dass man als Christ homosexuelle Menschen nicht diskriminieren darf, auch wenn sie, wie ich untersteichen will, in Sünde leben. Die Homo-Ehe – nein, die ginge nun wirklich zu weit. Wenn diese Menschen wieder glauben würden, dann würden sie so nicht leben und dann gäben sie auch keinen Anlass für Diskriminierungen. Keiner von uns will ja schließlich diskriminieren. Aber Wahrheit bleibt schließlich Wahrheit.

Das gilt auch für die wiederverheirateten Geschiedenen. Es gibt einige wenige unter uns, die vielleicht doch unter gewissen Umständen möglicherweise nach gründlichem Abwägen, weil sie schon lange in zweiter Ehe leben, zu den Sakramenten – oder eventuell zu dem einen oder anderen Sakrament, es müssen ja nicht gleich alle sein – zugelassen werden könnten. Aber das sind wirklich nur sehr wenige. Kennen Sie etwa solche Menschen? Und man sollte das wirklich ganz genau überlegen. Im Pfarrgemeinderat möchte ich diese Menschen lieber nicht sehen, weil das einfach für zu viel Verwirrung sorgt. Aber wir sollten ihnen ansonsten, wo immer wir sie treffen, mit großer Liebe und Fürsorge begegnen.

Auch die Frauen sollen nach dem Willen der Bischöfe in unserer Kirche mehr gefördert werden. Dieses Anliegen unterstütze ich aus vollstem Herzen. Wir haben in unserer Gemeinde inzwischen nicht nur zwei, sondern sogar vier Frauen, die sich um den Blumenschmuck in unserer Kirche kümmern, und der Kochkreis in unserem Altenclub wird bei uns schon seit Jahrhunderten von Frauen geleitet.

Das alles sind erste Ergebnisse eines »Gespräch