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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2009
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Lehren aus einer Wahl, die für viele keine war
Der Inhalt:

Plastikmüll

vom 09.10.2009

Wie kostbare Prunkkelche aus Glas erscheinen die Objekte in der magisch beleuchteten Vitrine. Doch der Schein trügt: Es ist Plastikmüll, den Gerd Rohling über Jahrzehnte von Stränden und Müllhalden zusammengetragen hat. Im Hässlichsten das Schönste zu finden sei das Grundprinzip seiner Arbeit, sagt er. Der Künstler verwandelt Müll in Kunst, indem er einen Flaschenhals umdreht und ihm dadurch die Gestalt eines Kelches verleiht. Alles Weitere ist eine Frage der Präsentation. Mehr von Gerd Rohling ist derzeit im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin zu sehen.

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