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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2009
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Lehren aus einer Wahl, die für viele keine war
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 09.10.2009

Richard Williamson,britischer Traditionalistenbischof, erhält wegen seiner Leugnung des Holocaust voraussichtlich keine Freiheitsstrafe. Er könne zwar wegen Volksverhetzung mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren verurteilt werden, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt in Regensburg, Günther Ruckdäschel in einem schwedischen Fernsehsender. Doch eine Auslieferung aus Großbritannien komme »überhaupt nicht in Betracht«, da eine solche Maßnahme angesichts des zu erwartenden niedrigen Strafmaßes unverhältnismäßig wäre. Die Regensburger Staatsanwaltschaft hatte im Januar das Ermittlungsverfahren gegen Williamson wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet.

Dario Castrillon Hoyos,Alt-Kur

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