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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2009
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Lehren aus einer Wahl, die für viele keine war
Der Inhalt:

Päpstlicher als der Papst

von Britta Baas vom 09.10.2009
Frauen sind enorm kreativ. Sie können aus einem Papst im Handumdrehen eine Päpstin machen. Und keiner merkt’s

Neulich war es wieder soweit: Man sah den Papst im Fernseher. Er trippelte mit seinen süßen roten Lederschühchen über einen Platz in Tschechien und wurde riesig umjubelt. Päpste sind etwas Wunderbares. Allein schon die Schuhe …

Dass der Papst im Fernsehen ist, heißt aber nicht, dass man ihn auch im Kino sehen kann. Auf die Leinwand hat es bisher nur die Päpstin geschafft. Ab dem 20. Oktober kann man sie in einem Film bewundern – als Mann verkleidet und darin so erfolgreich, dass lange niemand merkt, dass sie eine Frau ist. Spannung, Tabubruch, eine irre Erfolgsgeschichte: Was will das Herz mehr?

Sie, die Päpstin Johanna, soll im Mittelalter auf dem Stuhl Petri gesessen haben. Auf einem Platz, der bis heute für Männer reserviert ist. Johanna kratzt das nicht: Mitra auf, S