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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2009
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Lehren aus einer Wahl, die für viele keine war
Der Inhalt:

Ein starkes Duo

von Jana Benz vom 09.10.2009
Nigeria: Ein Bischof und ein Emir zeigen, wie Frieden geht

Immer wieder kommt es in dem gleichzeitig reichen und armen Nigeria zu blutigen Konflikten. Die Medien führen diese auf einen Religionsstreit zurück: als Kämpfe zwischen Muslimen und Christen. Gut, dass es da Menschen gibt wie den Emir von Wase, Alhaji Haruna Abdullahi, und den Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama. Sie sind derzeit zu Besuch in Deutschland anlässlich des Weltmissionsmonats. Die beiden haben sich in ihrem Land zusammengetan, um die Konflikte zu entschärfen, die ursprünglich nicht religiöser, sondern politischer Natur sind. Zum Beispiel letzten November, als mehr als 700 Menschen getötet wurden und 28 000 ihr Zuhause verloren. Kurz zuvor hatten Wahlen stattgefunden. Die liefen vergleichsweise friedlich ab. Doch irgendjemand muss bei jeder Wahl verlieren. Politische Scharfmacher wissen dann genau, wie man Konflikte anheizt und für eigene Zwecke mi

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