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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2022
Uneins
Der Osten Deutschlands lebt, denkt und fühlt noch immer anders als der Westen
Der Inhalt:

Letzter Ausweg: Gott

von Philipp Lichterbeck vom 01.10.2022
Eigentlich hat der ultrarechte Amtsinhaber Jair Bolsonaro bei den Präsidentschaftswahlen in Brasilien keine Chance gegen seinen beliebten Vorgänger Lula da Silva. Zu groß ist die Unzufriedenheit im Land. Rettung verspricht Bolsonaro sich von den Evangelikalen. Und sie sich von ihm
Jair und Michelle Bolsonaro im Wahlkampf: »Brasilien wird eine christliche Nation sein« (Foto: IMAGO/Fotoarena/Ton Molina)
Jair und Michelle Bolsonaro im Wahlkampf: »Brasilien wird eine christliche Nation sein« (Foto: IMAGO/Fotoarena/Ton Molina)
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An einem Sonntagmorgen Ende Juli steht die Frau von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro auf einer Bühne in Rio de Janeiro und ruft: »Unser Kampf gilt dem Bösen, Brasilien ist eine Gottesnation.« Die Menge in der vollen Halle applaudiert tosend, Jubelschreie werden laut, »Brasilien über alles, Gott über allen«. Im Maracanãzinho, einer Mehrzweckarena im Stadtteil Maracanã, findet die Kür Jair Bolsonaros zum Präsidentschaftskandidaten der Liberalen Partei (PL) statt.

Das Event gleicht über weite Strecken einem evangelikalen Gottesdienst. Bei diesen wird in der Regel viel gesungen, gejubelt und geschrien. Auch ein Pastor tritt im Maracanãzinho auf, Marco Feliciano, der Parlamentsabgeordneter ist. Er spricht ein Gebet mit der Menge, in dem er sagt, dass Bolsonaro »ein Geschenk Gottes für Brasilien« s

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