Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2021
Angela Merkels schwieriges Erbe
Was die ewige Kanzlerin hinterlässt
Der Inhalt:

Spende von Waffenfirma zurückgewiesen

vom 24.09.2021
Schutt in einem vom Hochwasser betroffenen Ort in Westdeutschland (Foto: PA/Geilser-Fotopress/Hardt)
Schutt in einem vom Hochwasser betroffenen Ort in Westdeutschland (Foto: PA/Geilser-Fotopress/Hardt)

Die Opfer der Flutkatastrophe benötigen Hilfe. Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft sammelt Spenden für sie. Eine Spende jedoch hat der Zusammenschluss verschiedener Hilfsorganisationen zurückgewiesen: die des Waffenherstellers Heckler & Koch in Höhe von 15 000 Euro. Das Bündnis begründet die Zurückweisung mit »ethischen Leitlinien«, wie aus einem Schreiben von Heckler & Koch hervorgeht. In diesem Offenen Brief führt der Waffenhersteller aus, dass die Spende zur Hälfte vom Unternehmen, zur Hälfte von der Belegschaft stamme. Nach der Zurückweisung hätten Geschäftsführung und Betriebsrat beschlossen, das Geld nun jeweils zur Hälfte der besonders schwer getroffenen Gemeinde Dernau und dem Technischen Hilfswerk zukommen zu lassen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 18/2021 vom 24.09.2021, Seite 28
Angela Merkels schwieriges Erbe
Angela Merkels schwieriges Erbe
Was die ewige Kanzlerin hinterlässt

Die Unternehmensführung und der Betriebsrat reagierten bestürzt auf den Vorwurf des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft, das Spendengeld »sei mit unethischen Mitteln erworben worden«. Dies setze nicht nur das mittelständische Unternehmen und seine Mitarbeiter herab, sondern auch die Sicherheitskräfte in Deutschland, der EU und der Nato, die täglich Waffen von Heckler & Koch benutzten, auch die Polizisten, die etwa im Ahrtal im Einsatz gewesen seien.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.